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Atemschutzbelastungsübung zu Pandemiezeiten

 

In den letzten zwei Wochen konnte die Feuerwehr Ober-Beerbach an zwei Dienstagen und einem Mittwoch unter Aufsicht der hauptamtlichen Gerätewarte und der Wehrführung ihre Atemschutzbelastungsübung durchführen.

Aufgrund der Pandemie durfte das Gerätehaus nur mit Schutzmaske betreten werden und vor Übungsantritt musste ein Schnelltest durchgeführt werden. Nach Bestätigung eines negativen Testes konnten die aktiven Mitglieder in den Übungsbetrieb übergehen.

Die Durchführung dieser Übung ist sehr wichtig, da nicht jeder Atemschutzgeräteträger bei einem Einsatz zum Tragen des Atemschutzgerätes eingesetzt wird.

Besonderheit dieses Jahr war, das teilweise die Kameraden schon seit fast zwei Jahren das Atemschutzgerät nicht mehr getragen haben.

Erfreulicherweise konnten alle 14 Teilnehmer ihre Belastungsübung erfolgreich absolvieren.

Ein Kamerad konnte aufgrund der abgelaufenen G26.3 Untersuchen nicht an der Übungseinheit teilnehmen. Nach bestandener Untersuchung kann der noch übrige Kamerad seine Übung nachholen und ist dann wieder zum Tragen des Atemschutzgerätes berechtigt.  

 

2021.05.12 Atemschutz 02

 

2021.05.12 Atemschutz 01

Jahresrückblick des Vereins 2020

 

Dieses Jahr hat einige Änderungen in unser aller Alltag gebracht. Leider nur wenige positive. Daher war auch für den Feuerwehrverein das Jahr 2020 eine besondere Herausforderung.

Begonnen hat es mit der situationsbedigten Verschiebung unserer Jahreshauptversammlung 2019 und den damit verbundenen Ehrungen, die nicht durchgeführt werden konnten. Auch  die traditionellen persönlichen Besuche anlässlich besonderer Ehrentage unserer Mitglieder mussten dieses Jahr entfallen. Unsere Glückwünsche konnten wir zwar schriftlich überbringen doch bedauern wir es sehr, dass wir unseren Jubilaren nicht persönlich gratulieren konnten. Wir bitten um Verständnis und hoffen, dass unsere schriftlichen Grüße für etwas Freude gesorgt haben.

Auch die Ortsfeste und Veranstaltungen wie die Ober-Beerbacher Straßenkerb und der Feuerwehr-Weihnachtsmarkt mussten leider ausfallen. Damit fällt für den Verein leider auch eine wichtige Einnahmequelle weg. Daher freuen wir uns umso mehr, dass die Wehr durch Zuwendungen der Firma Liqui Moly, MS Elementbau, der Sparkassenversicherung und der Firma Merck die feuerwehrtechnische Ausrüstung erweitern konnte - somit hatten wir 2020 glücklicherweise auch positive Lichtblicke.

Aus Sicht des Feuerwehrvereins war es alles in allem ein sehr durchwachsenes Jahr, dem man nicht allzu sehr nachweinen wird. Wir freuen uns auf 2021 und hoffen auf eine baldige Besserung der Situation und darauf, dass wir uns alle gesund im Jahr 2021 wiedersehen.

Einen guten Rutsch und alles Gute für das kommende Jahr wünscht die Freiwillige Feuerwehr Ober-Beerbach e.V.

Übernahmen und Beförderungen zu

Corona-Zeiten

 

Da die Jahreshauptversammlung 2020 Pandemiebedingt ausfallen mußte und uns auch noch auf ungewisse Zeit begleiten wird, wollte es sich Wehrführer Marco Ludwig nicht nehmen lassen, Kameraden in die Einsatzabteilung zu übernehmen bzw. Beförderungen durchzuführen.

 

eZy Watermark 08 12 2020 08 16 49

 

Nach kurzer Rücksprache mit seinem Stellvertreter und dem Gemeindebrandinspekor wurde das Datum festgelegt und alles dingfest gemacht.

Am 06.12.2020 machten sich Wehrführer Marco Ludwig, stellv. Wehrführer Jan Katzenmeier und Gemeindebrandinspektor Stefan Katzer auf den Weg "Feuerwehr-Nikolaus" zu spielen.

So wurden Kevin Ludwig und Jan Hechler offiziel in die Einsatzabteilung übernommen und zum Feuerwehrmannanwärter befördert.

Jan Peter wurde zum Oberfeuerwehrmann und Dominik Wöhnl zum Hauptfeuerwehrmann befördert, ebenso erhielt Marco Ludwig seine Beförderung zum Oberlöschmeister.

Neben der Urkunde gab es noch eine süße Überraschung. 

Auf dem Foto v.l.n.r: Wehrführer Marco Ludwig, Gemeindebranddinspektor Stefan Katzer und Feuerwehrkamerad Jan Peter

Absage des Kameradschaftsabend und des Weihnachtsmarkt

 

Aus gegebenen Anlass hat sich die Feuerwehr Ober-Beerbach dazu entschieden, den diesjährigen Kameradschaftsabend sowie den Weihnachtsmarkt ausfallen zu lassen.

In dieser Zeit kann man nicht vorsichtig genug sein und auch im Sinne der Verantwortung auf den Schutz anderer gegenüber ist dies der einzige sinnvolle Schritt.

Wir wünschen allen Kameraden, Kameradinnen, Freunden, Helfern und Gönnern weiterhin Gesundheit.

Ihre Feuerwehr Ober-Beerbach

Die Feuerwehr Ober-Beerbach sagt danke Firma

Merck Darmstadt

 

Die in der Region ansässige Firma Merck unterstützt Vereine so weit, wie es in ihren Kräften steht.

Die Feuerwehr Ober-Beerbach konnte so vor kurzem eine Spende von 5000.- € aus der Rest-Cent-Aktion der Firma Merck erhalten.

Mit dieser großzügigen Spende muss die Freiwillige Feuerwehr Ober-Beerbach eine Wärmebildkamera anschaffen.

 
Rest Cent

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Ober-Beerbach hatte Wehrführer Marco Ludwig (rechts im Bild),

der gleichzeitig auch Merck-Mitarbeiter ist, den Spendenantrag eingereicht hat und Links im

Bild Jan Katzenmeier (Stellvertretender Wehrführer und Schriftführer vom Verein) übergeben.

 

 

Die Wärmebildkamera

 

In der buchstäblichen Hitze des Gefechtes erweist sich eine Wärmebildkamera (WBK) als unentbehrliches Hilfsmittel. Diese unverzichtbaren Instrumente helfen dabei, durch den Rauch hindurch zu sehen und die Ausbreitung des Brandes zu überwachen. Dadurch können schnell die optimalen Brandbekämpfungsstrategien bestimmt, Hot-Spots aufgespürt und Leben gerettet werden.

Da WBKs Wärme -und Hitzequellen deutlich sichtbarer machen, sind sie auch ein wichtiges Instrument zum Erkunden von Gefahrstoffen, sowie bei Such- und Rettungseinsätzen.

Quelle Text und Bild: Fa. Flir

 

 

Die Merck-Rest-Cent-Spendenaktion

 

  • 14 Vereine und Organisationen in Stadt und Region profitieren diesmal von der Spendensumme
  • Merck-Mitarbeiter spenden Cent- oder Euro-Beträge ihrer monatlichen Entgeltabrechnung
  • Offizielle Übergabe muss auch diesmal wegen Covid-19 ausfallen

Merck überweist insgesamt 30.100 Euro aus der Merck-Rest-Cent-Spendenaktion an 14 Vereine und Organisationen aus Südhessen. Wegen der Covid-19-Pandemie und zum Schutz der Beteiligten wird es jedoch kein Treffen von Spendenpaten mit den Vertretern der Einrichtungen und persönlicher Scheck-Übergabe geben. Stellvertretend für alle Empfänger besuchten Merck-Mitarbeiter unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen drei Organisationen, um die Schecks zu übergeben: die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Arheilgen, die Freiwillige Feuerwehr Ober-Beerbach und den Kleingartenverein Darmstadt-Nord.

Seit 32 Jahren spenden Mitarbeiter und Rentner von Merck freiwillig die Cent- oder Euro-Beträge ihrer monatlichen Entgeltabrechnung für den guten Zweck. Das Unternehmen verdoppelt alljährlich den Betrag. Zwei Mal im Jahr – im Frühjahr und Herbst – wird die gesammelte Summe an gemeinnützige Organisationen und Initiativen aus der Region ausgeschüttet, die auf finanzielle Hilfe angewiesen sind und die sich um Unterstützung für ihre sozialen Projekte beworben haben.

Dazu Dirk Sulzmann, Leiter Umfeldbeziehungen bei Merck: „Wir sind davon überzeugt, dass soziale Projekte unsere Region lebenswerter machen und Menschen einander näherbringen. Merck ist ein verantwortungsvoller Nachbar. Das zeigen wir beispielsweise auch auf unserer neuen Internetseite www.merck.de/nachbarschaft.“

„Ich freue mich, dass wir in dieser besonderen Zeit wieder so viele Anträge von gemeinnützigen Organisationen bekommen haben“, sagte die Konzernbetriebsratsvorsitzende Crocifissa Attardo. „Mit unseren Spenden sorgen wir dafür, dass diese Organisationen ihren Beitrag für unsere Mitmenschen optimal leisten können.“

Quelle Text: Fa. Merck

Die Feuerwehr Ober-Beerbach sagt danke

Liqui Moly

 

Liqui Moly möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Einsatzkräfte während der Corona-Krise zuverlässig ihre Arbeit machen können und stellen dafür Öle, Additive und Autopflegeprodukte im Wert von vier Millionen Euro zur Verfügung.

Auch uns hat eine Spende dazu erreicht, die Wehrführung sagt herzlichen Dank im Namen aller Einsatzkräfte der Feuerwehr Ober-Beerbach.

Auch über die Coronazeit hinaus sollten wir uns wieder bewusstwerden, was ortsansässigen Firmen und die deutschen Unternehmen doch für die Allgemeinheit tun, sichtbar und auch unsichtbar. Mit dieser Aktion zeigt ein weiteres deutsches Unternehmen, dass man sich auch auf diese in herausfordernden Zeiten verlassen kann!

 

2020.08.14 LiquiMoly

Im Bild vl.n.r.: stellv Wehrführer Jan Katzenmeier und Wehrführer Marco Ludwig mit der Spende der Firma Liqui Moly

 

https://www.liqui-moly.de/presse/pressemeldungen/de/news/millionenspende-von-liqui-moly-fuer-rettungsdienste-und-feuerwehren-5162.html

Die Feuerwehr Ober-Beerbach sagt danke

Firma MS Elementbau

 

Die ortsansässigen Firmen in Ober-Beerbach unterstützen die Feuerwehr so weit, wie es in ihren Kräften steht.

So konnte die Feuerwehr Ober-Beerbach vor kurzem eine Spende über einen Makita Akku-Schrauber durch die Firma MS Elementbau erhalten.

Mit diesem Akku-Schrauber kann nun der Türöffnungssatz vervollständigt werden.

2020.08.14 Akkuschrauber

Im Bild v.l.n.r.: stellv. Wehrführer Jan Katzenmeier und Wehrführer Marco Ludwig mit dem gespendetem Akku-Schrauber

Unter einer Notfalltüröffnung versteht man das gewaltsame Eindringen in einen verschlossenen Raum auf Grund einer Notfallsituation. Solch eine Notfallsituation kann einerseits durch Personen in Notlagen erforderlich, aber auch durch andere Umstände (z. B. ein Brand) gerechtfertigt sein.

Werden in dem Wohnraum hilflose Personen bzw. Personen in Notlage vermutet, so spricht man in der Regel auch von einer Türöffnung mit Unfallverdacht. Ziel dieser Notfalltüröffnung ist es, den Rettungskräften Zugang zu verschaffen und der hilflosen Person Hilfe zukommen zu lassen. Meistens sind diese Notfalltüröffnungen nach Unfällen, akuten Erkrankungen oder Suizid (versuch)en erforderlich und werden von Polizei, Rettungsdienst oder Angehörigen angefordert. Bevor die Tür durch die Feuerwehr geöffnet werden darf, müssen Indizien für einen Unglücksfall vorliegen. Diese können z. B. ein überquellender Briefkasten, ein generell schlechter Allgemeinzustand oder, als sicheres Indiz, Hilferufe aus der Wohnung sein.

Im Falle der Amtshilfe muss die anfordernde Behörde (z. B. Polizei) sich für die Rechtmäßigkeit verantworten.

Eine Notfalltüröffnung liegt auch dann vor, wenn andere Schadenslagen vorliegen: Dies kann ein (entstehender) Brand sein, aber auch ein technisches Gebrechen (z. B. Wasserrohrbruch), der das Eingreifen der Einsatzkräften erforderlich macht, um größeren Schaden abzuwenden. Unter Notfalltüröffnung fällt meistens auch eine zugefallene Türe, wenn im Wohnraum der Herd eingeschaltet ist oder sich Kleinkinder oder Personen, die einer Aufsicht oder Pflege bedürfen, im Haushalt sind.

   
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